Was erfolgt genau bei der Installation von toccata?

Während der Installation von toccata werden auf das angegebene Ziellaufwerk alle benötigten Dateien übertragen. Normalerweise ist dies der Hauptordner c:\programme\rubisoft\toccata2. Dort liegen in diesem Ordner die Systemdateien (toccata.exe, die DLLs) und auch eine INI-Datei. In Unterordnern sind Daten-, Parameterdateien, Handbuchdokoumentation und die Beispiele (Entdeckungsreisen) abgelegt. Während der Installation wird auch der Notenzeichensatz CANTABO.TTF installiert, eine Programmgruppe "TOCCATA 2.0" angelegt  und eine Dateiverknüpfung mit dem Dateityp *.toc hergestellt.


Wird nun toccata zum ersten Mal von einem Anwender gestartet, so prüft die Software, ob es unter C:\Dokumente und Einstellungen\<USER>\Eigene Dateien\toccata2 bereits eine lokale INI-Datei gibt. Ist dies der Fall, so wird diese für den Start der Software ausgewertet. Fehlt diese, so werden für diesen Anwender lokale Kopien der benötigten Daten angelegt. Dazu wird im o.a. Verzeichnis eine Kopie des Unterordners PARAM (vom Erstinstallationsort) sowie die zunächst leeren Unterornder TMP und WEBINFO angelegt. Im Hauptordner wird eine neue TOCCATA.INI angelegt, in der die entsprechenden Pfadverknüpfungen zu den entsprechenden Dateien stehen. (Grundlage für diese INI-Datei ist die TOCCATA.INI-Datei aus der Basisinstallation. Beim Übertragen werden einige Anpassungen vorgenommen, weshalb Änderungen an der Basisidatei nicht empfohlen werden!).


Hintergrund für diesen Mechanismus sind die normalerweise eingeschränkten Rechte auf das Verzeichnis c:\programme und der Anspruch, dass ohne Neuinstallation der Software verschiedene Anwender eines PCs diese unabhängig voneinander verwenden und konfigurieren können sollen.

Um die Software komplett zu deinstallieren müssen Sie händisch für alle Anwender den Ordner C:\Dokumente und Einstellungen\<USER>\Eigene Dateien\toccata2 löschen. Achtung: Falls Sie dort Daten gespeichert haben (z.B. eigene TOC-Dateien), so kopieren Sie diese zuvor.

Zuletzt aktualisiert am 16.10.2013 von Ulrich Simon.

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